Teenies doch keine Web-Überflieger
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Wer glaubt, dass Teenies sich im Internet sicher und zielstrebig bewegen und eine starke Vorliebe für verrücktes Design haben, irrt gründlich. Genau dies wurde nämlich jetzt in einer Studie der Nielsen Norman Group widerlegt.
Während sich bisherige Untersuchungen über die Nutzung neuer Technologien meist auf eigene Angaben der Teenies stützten, lassen sich dank neuer Tests, bei denen die Anwender beobachtet werden, genauere Aussagen über das Verhalten und die Wünsche der Nutzer machen. Bei einer Reihe solcher Tests in Amerika und Australien zeigte sich nun, dass die gemessene Erfolgsrate von Teenies beim Lösen vorgegebener typischer Aufgaben deutlich unter derjenigen von Erwachsenen liegt. Verantwortlich für das schlechtere Abschneiden der Teenager sind der Studie zufolge drei Faktoren: Teenies verfügen über geringere Lesefähigkeit, schlechtere Recherchestrategien und ein deutlich niedrigeres Geduldsniveau als Erwachsene. Ferner bestätigte sich in der Studie, dass Teenager coole Grafiken mögen und dem Erscheinungsbild größere Aufmerksamkeit schenken als Erwachsene. Allerdings schnitten in der Meinung der Teenies letztlich trotzdem jene Websites besser ab, die sich durch ein relativ moderates, klares Design auszeichnen. Am wenigsten mochten die jungen Nutzer langweilige und mühsam bedienbare Websites. Näheres dazu hier. Guidelines zur Erstellung von Websites speziell für Teenager finden Sie direkt bei der Nielsen Norman Group. Foto: Marianne Goetti
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