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Aller guten Dinge sind drei – nach i30 und i10 schiebt Hyundai jetzt den i20 dazwischen. Und dieser Kleinwagen ist für den koreanischen Hersteller von immenser Bedeutung, ersetzt er doch den in Europa so erfolgreichen Getz. Kein Wunder also, dass sich Hyundai mit dem i20 besonders viel Mühe gegeben hat. Davon hat sich unser Auto-Tester Heinrich Rohne überzeugt.
Und das wird er, denn der Hyundai i20 ist ein schmucker Bursche. Die Motorhaube mit dezenter Pfeilung und die weit in die Kotflügel gezogenen Frontleuchten setzen sich in einer dynamisch gezeichneten Frontschürze fort. Besonders auffällig ist die Flanke des Wagens, an der gleich zwei markante, gegenläufige Sicken für optische Unruhe sorgen und das Auto scheinbar in die Länge ziehen. Das Heck präsentiert sich ganz im Stil der Front. Die Rückleuchten sind üppig dimensioniert und weit in die Seitenteile gezogen. Die Fugen der Heckklappe setzen sich optisch in der Schürze fort. Alles andere als extravagant oder gar aufregend, aber allemal hübsch anzuschauen. Von den kurzen Überhängen und dem langen Radstand profitiert nicht nur die Optik, sondern vor allem die Passagiere im Innenraum spüren die Vorteile deutlich. Denn tatsächlich ist der i20 gegenüber dem Getz gewachsen: Radstand und Breite wurden jeweils um rund fünf und die Länge gar um elf Zentimeter gestreckt. So bietet der i20 innen für Knie, Schultern und Koffer mehr Platz als das Vorgängermodell. Den mittleren Platz sollte man jedoch im Sinne aller Beteiligten frei lassen. Dafür passt einiges in den Kofferraum. Dieser fasst im Normalzustand Raum für 295 Liter. Wem das nicht reicht, der klappt die Rückbank um, und nutzt die maximal 1060 Liter für einen Besuch beim Supermarkt. Unter der Haube hat der i20 auch einiges im Angebot. Bereits zum Marktstart ist der Hyundai zunächst mit vier Motorvarianten zu bekommen. Die Basisversion mit 1,2 Litern Hubraum leistet ausreichende 78 PS. Wer etwas mehr möchte, ist mit dem 1,4 Liter (100 PS) ordentlich bedient. Das manuelle Fünfganggetriebe ist gut auf den drehfreudigen Motor abgestimmt, und ein Durchschnittsverbrauch von sechs Litern Super auf 100 Kilometer geht in Ordnung. Auch die Fahrleistungen von null auf 100 km/h in 11,6 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h lassen Kunden kaum zum stärkeren 1,6-Liter-Triebwerk (126 PS) schielen. Der kleinere 1,4er ist allemal ausreichend. Komplettiert wird das Angebot von einem 1,6-l-Diesel (116 PS). Eine kleinerer Selbstzünder mit 1,4 l Hubraum und die geplanten Eco-Versionen „iblue“ folgen später. Allerdings gibt es den i20 nicht zum Nulltarif. Immerhin muss man für die Basisvariante, den i20 Classic, 11.250 Euro berappen, bekommt dafür allerdings gleich sechs Airbags serienmäßig an Bord. Und aktive Kopfstützen sowie ESP gehören ebenfalls zum Standard.
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