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Mitsubishi Lancer Sportback

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ImageEs ist seit Jahren eine Tatsache: In der sogenannten Golf-Klasse entscheiden sich die europäischen Käufer mit großer Mehrheit für Versionen mit Fließ- beziehungsweise Steilheck. Darauf hat jetzt auch Mitsubishi reagiert und den Lancer-Clan erweitert – mit einer fünftürigen Sportback-Variante. Unser Auto-Experte Heinrich Rohne hat sich den Fließheckler einmal genauer angeschaut.

Mitsubishi geht in der Tat davon aus, dass der Fließheckler einen Anteil von 75 Prozent beim Lancer erreichen wird.

Frisches Make-up und aggressivere Optik – so steht der Lancer Sportback da. Die Frontpartie des Fahrzeugs weist eine weitere Variation des bekannten „Jetfighter“-Designthemas auf. Der Sportback besitzt einen mächtigen, nach Fahrtwind gierenden Kühlergrill mit matt-schwarzem Finish und Chromeinfassung. Bei der generellen Formgebung orientierte sich Mitsubishi an der 2005 gezeigten Studie „Concept-Sportback". Die neue Rückansicht des fast 4,60 Meter langen Fließheck-Lancers zeigt die Familienähnlichkeit zur Limousine, besonders auffällig ist der serienmäßige Dachspoiler.

Die zunächst verfügbaren Motoren sind bereits aus der Limousine bekannt. Es handelt sich um einen Benziner mit 143 PS und einen Diesel mit 140 PS. Der quer eingebaute Vierzylinder verbraucht als 1,8-Liter-Benziner im Mittel 7,9 Liter. Der 2,0-Liter-Diesel aus dem Hause Volkswagen begnügt sich mit 6,3 Liter auf 100 Kilometern. Das Potential reicht in allen Fällen für gut bürgerliches Niveau. Beim Spurt von null auf 100 km/h vergehen je nach Motorisierung 9,6 bis 10,4 Sekunden; das Toptempo liegt zwischen 196 und 204 km/h - der Diesel ist der Schnellste. Geschaltet wird mit einem manuellen Sechs-Gang-Getriebe oder automatischen CVT-Automaten. Ab Frühjahr 2009 soll der noch aus dem VW-Regal stammende 140-PS-Selbstzünder durch neue Dieselaggregate ersetzt werden, welche die Euro-5-Norm erfüllen.

ImageDer Sportback ist einen Zentimeter länger als das Stufenheck, jedoch viel variabler. Für genügend Platz sorgen ein höhenverstellbarer Laderaumboden und einfach klappbare Rückenlehnen. Je nach Position des Bodens liegt das Ladevolumen zwischen 288 und 344 Liter und lässt sich auf maximal 1.394 Liter ausbauen. Der auf dem Vorgängermodell basierende Lancer Kombi wird übrigens 2008 auslaufen und keinen Nachfolger erhalten.

Die Preise beginnen beim Sportback bei 19.250 Euro und reichen bis zu 28.390 Euro. Dafür wird allerdings bereits in der Basisversion auch viel geboten. Denn zur Serienausstattung zählen alle nur denkbaren Airbags (Fahrer- , Beifahrer- , Seiten-, Kopf- und Fahrer-Knie-Airbag), ABS, elektronische Stabilitätskontrolle, Radio-CD/MP3-Kombination, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Klimaanlage, elektrische Fensterheber und elektrisch einstellbare Außenspiegel. Das kann sich sehen lassen.

Fotos: Mitsubishi