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Kurz nachdem der ein millionste Audi A3 vom Band gelaufen ist, wird der Bruder des Golfs aufgefrischt. Am Design wurde getüftelt, die Motoren wurden überarbeitet, neue Extras sind im Programm und das Modellangebot wurde erweitert. Unser Auto-Experte Heinrich Rohne hat sich die neue A3-Familie etwas genauer angeschaut.
So bauen die Ingolstädter den sportlichen S3 nicht nur mehr als Dreitürer, sondern jetzt auch als Sportback. Sportliche Fahrer werden jubeln - das macht den Lifestyler zur festen Größe auf der linken Autobahnspur. Der Fünftürer wird wie sein dreitüriges Pendant vom Zweiliter-TFSI mit 265 PS und 350 Nm befeuert, der quattro-Antrieb verteilt die Kraft an alle vier Räder. Der S3 Sportback spurtet in 5,8 Sekunden auf Tempo 100, bei 250 km/h wird er elektronisch eingebremst. Trotzdem soll er mit 8,5 Litern Super Plus auskommen. Optisch heben den S3 18-Zoll-Alufelgen, ein Sportfahrwerk samt Tieferlegung, ein modifizierter Kühlergrill, neue Stoßfänger, ein Dachkantenspoiler und Außenspiegel in Alu-Optik vom "bürgerlichen" Bruder ab. Das Interieur wartet mit Sportsitzen, Aluminiumapplikationen und Alu-Pedalerie auf. Optisch aufgefrischt wurde auch der normale A3. Mit der Frischzellenkur gleicht Audi Dreitürer und Sportback der schon beim Cabrio eingeführten Designlinie an. Stoßfänger und Kühlergrill wurden überarbeitet und die Scheinwerfer ausgetauscht. Künftig sehen alle A3-Versionen die Welt mit neuen Augen, die eine schmucke Chromschwinge tragen und serienmäßig auch am Tage leuchten. Wer Xenon bestellt, bekommt dazu auch ein Tagfahrlicht in LED-Technik. Innen ist der neue Jahrgang an frischen Farben für Polster und Konsolen zu erkennen. Dazu gibt es neue Alu-Applikationen, neue Dekoreinlagen, überarbeitete Schalter und Regler, ein modifiziertes Cockpit, in dem nun auch eine Schaltempfehlung integriert wurde. Auch die Technik der Baureihe wurde weiterentwickelt. Audi zufolge wurde der Spritverbrauch der Modelle um durchschnittlich 15 Prozent gesenkt. Geschafft haben dies die Ingolstädter Ingenieure vor allem dadurch, dass nun sämtliche A3-Typen einen verkleideten Unterboden erhalten, was den Luftwiderstand erheblich senkt und so beim Sparen hilft. Zudem wurden die Motoren per Feinarbeit an der Steuerelektronik noch etwas mehr auf Effizienz getrimmt. Unter der Haube bleibt es bei der bekannten Auswahl aus fünf Benzinern vom 102 PS starken 1,6-Liter bis zum 3.2 quattro mit 250 PS und drei Dieseln, die eine Spanne von 105 bis 170 PS abdecken. Das Doppelkupplungs-Getriebe, bei Audi „S Tronic“ genannt, kann jetzt auch für alle Motoren bestellt werden. Bei den kleineren Aggregaten 1.6, 1.4 TFSI und 1.8 TFSI rollt sie mit sieben Gängen zum Kunden, die Diesel, der 1.8 TFSI und der Sechszylinder müssen sich mit sechs Gängen zufrieden geben.
Die Aufwertung der Baureihe schlägt sich natürlich auch auf die Preise nieder, die etwas angehoben worden sind. Sie klettern knapp über die 20.000er-Marke und beginnen nun bei 20.350 Euro und enden bei 37.850 Euro für den S3. Extras gegen Aufpreis Weil Audi stets betont, beim A3 handele sich um einen Premium-Kompaktwagen, finden sich in der Aufpreisliste nun auch ein paar neue Extras. Etwa die schon von VW bekannte Einparkhilfe, die der A3 als erster Audi im Sortiment führt und die mit 790 Euro Aufpreis berechnet wird. Dafür bugsiert ein Computerprogramm mit Hilfe von zehn Sensoren den Wagen in Parklücken am Straßenrand, die lediglich 1,40 Meter länger sind als das Auto. Der Fahrer muss nichts weiter tun als den Rückwärtsgang einlegen sowie gasgeben und bremsen. Auch die elektronische Fahrwerksregelung „Magnetic Ride“ wird nun für den A3 angeboten – zum Aufpreis von 1.270 Euro. Außerdem bietet Audi neue Ausstattungsoptionen wie die Komfortklimaautomatik und dynamisches Kurvenlicht.
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